Feuchteprobleme durch dichtes Bauen

 

Die Entwicklung im Baubereich der letzten Jahrzehnte hat gerade im Hinblick auf Energieeinsparung im privaten und öffentlichen Wohn- und Lebensbereich viele positive Veränderungen bewirkt. Es ist dadurch aber auch zu Problemen gekommen, die es früher so nicht gegeben hat.

Eines davon bezieht sich auf die immer besser werdende Dichtigkeit der Außenhüllen unserer heute gut bis hervorragend gedämmten Häuser.

Die immer wieder verschärften Energieeinsparverordnungen (EnEV) der letzten Jahre hat auch eine definierte Anforderung an die Dichtigkeit unser Häuser festgelegt. Die sogenannte Luftwechselrate, also der Austausch der Innenluft gegen die Außenluft, bei geschlossenen Fenstern und Türen ist mit einer Obergrenze versehen.

Die meisten neu gebauten Häuser, speziell die Häuser in Holzrahmenbauweise, unterschreiten diese Grenze bei weitem, was auch im Hinblick auf Wärmeverluste durch zugige Häuser wünschenswert ist. Winddichte Außenschichten und luftdichte Innenschichten, sowie doppelte Dichtungen in den Fenstern und Außentüren ermöglichen dies im Holzbau hervorragend.

Nun kommt es aber in diesen dichten Häusern mit sehr wenigem Luftaustausch zur Außenluft zur schrittweise Erhöhung der Luftfeuchtigkeit der Innenluft, z.B. durch uns Menschen (ca. 3 Liter Wasser pro Tag in Form von Luftfeuchtigkeit), Zimmerpflanzen, Kochen und Duschen. Die alten Häuser mit ihren undichten Fenstern und Außenwänden hatten solche Probleme nicht. Sie hatten aber immer sehr hohe Wärmeverluste zu verzeichnen. Diese zu hohe Luftfeuchtigkeit kann nun zur starken Vermehrung der Hausstaubmilben (Problem vor allem für Allergiker) führen. Auch kann es zu Kondenswasserausfall und im schlimmsten Fall auch zu Schimmelbildung an den schwächsten (am wenigsten gedämmten) Bereichen eines Hauses, wie z.B. an den Fensteranschlüssen der Außenwände oder der Dachfenster kommen.

Nun gibt es Möglichkeiten, dies in den Griff zu bekommen:

Eine technische Lüftungsanlage mit einem definierten Luftwechsel, aber einem energetisch minimalen Wärmeverlust, ist eine relativ kostspielige aber sehr effektive Variante.

Das einfachste aber ist es, die Innenräume mindestens 2 x am Tag durch eine Stoßlüftung (Fenster ca. 5 – 10 Minuten vollständig öffnen) mit Frischluft zu versorgen.

Ein Tipp: Hängen sie ein oder zwei Hygrometer (zum Messen der relativen Luftfeuchtigkeit) in Ihren Räumen auf und kontrollieren Sie ab und zu die Feuchtigkeit der Innenluft (ideal sind 40 – 60 % Luftfeuchte). Während des Lüftungsvorgangs können Sie beobachten, wie die angezeigte Luftfeuchtigkeit sinkt.

Mit dieser relativ einfachen Methode bekommen Sie ohne zu großen Aufwand ein gesundes und richtig befeuchtetes Raumklima in Ihrem Haus. Wir, die Holzbaufirma Barnstorf-Brandes, stehen Ihnen gern bei Ihrem Neu- oder auch Umbau mit Rat und Tat zur Seite.

 

Schalldämmung im Holzbau

Jeder von uns kennt das: Man sitzt gemütlich im Wohnzimmer, und plötzlich fangen die Kinder an, im Kinderzimmer darüber zu toben.

Man hört Getrampel oder lautes Kindergeschrei. Aber auch unüberhörbare Geräusche aus Bädern und Toiletten. Speziell im Holzbau und auch alten Fachwerkhäusern mit Holzbalkendecken sind diese Schallprobleme nicht einfach in den Griff zu bekommen.

Um nun diese Schallbelästigungen zu minimieren, muss man zuerst zwei Schallarten unterscheiden. Das eine ist der Körperschall (darunter fällt auch der Trittschall), das andere ist der Luftschall (z.B. durch Musik oder lautes Sprechen). Körper- bzw. Luftschall erfordern unterschiedliche Schallschutzmaßnahmen.

Um den Körperschall zu reduzieren, z.B. in Holzbalkendecken, sollte man die Hohlräume zwischen den Deckenbalken mit weichen Dämmstoffen, z.B. Holzweichfasermatten oder auch Steinwolle, füllen. Die Deckenabhängungen von unten sollten durch Federbügelmontagen von den Deckenbalken getrennt werden. Sehr wichtig ist auch eine Deckenbeschwerung z.B. durch einen schwimmenden Estrich oder Betonplatten, besser noch eine Schüttung mit trockenen Sand, auf Trittschallmatten, wobei hier vorher die Tragfähigkeit der Decken vom Statiker geklärt werden sollte.

Es gibt auch die Regel: Ausreichender Trittschallschutz der Decke bedeutet auch automatisch ausreichender Luftschallschutz. Übrigens können Teppichbeläge nur sehr bedingt den Trittschallschutz erhöhen, nämlich, hauptsächlich im hohen Frequenzbereich, tiefe Frequenzen sind allein damit nicht in den Griff zu bekommen. Im Luftschallschutz z.B. in Trennwänden in Leichtbauweise ist zu beachten, dass Anschlüsse an Böden und Decken durch elastische Materialien von diesen entkoppelt montiert werden.

Mehrschaliger, beidseitiger Aufbau von harten Plattenmaterialien, wie z.B. Gipsfaserplatten in ausreichender Stärke, verbessern den Schallschutz erheblich. Auch hier spielt die Masse der Bauteile eine wichtige Rolle. Man merkt schon, dass der Schallschutz, gerade wenn er nachträglich verbessert werden soll, keine einfache Sache ist. Er setzt eine gute Planung und eine sorgfältige Ausführung voraus.

Die Firma Barnstorf-Brandes hat auf dem Gebiet der Altbausanierung und der Verbesserung des Schallschutzes eine langjährige Erfahrung vorzuweisen. Der Holzbau mit den entsprechenden Schallschutzplanungen ist auch ein Spezialgebiet der Firma Barnstorf-Brandes. Schallschutz im Holzbau ist nicht Glücksache.

 

Moderner Holzrahmenbau

 Sie möchten ein Holzhaus bauen? In der Tat eine gute Entscheidung!

Die Holzrahmenbauweise, das Spezialgebiet der Fa. Barnstorf-Brandes mittlerweile seit ca.

20 Jahren, ermöglicht Ihnen fast unbegrenzte Möglichkeiten, Ihre Träume eines modernen

Ein- oder Mehrfamilienhauses zu verwirklichen.

Dank neuer Methoden zur Trocknung des Holzes kann heute auf chemische Holzschutzmittel verzichtet werden. Der Holzhausbau ist immer ein trockenes Bauen. Schon im Rohbau empfindet man im Gegensatz zum Steinbau ein wohliges und warmes Raumgefühl.

Ein Buch mit Uns und über unsere Häuser.

Der Trend führt weg von der bisher üblichen Bauweise „Stein auf Stein“ hin zur ökologischen und energieeffizienten Holzbauweise. Die Langlebigkeit und auch Werthaltigkeit ist bei den heutigen modernen Holzhäusern absolut gegeben und normal.

Auch im Vergleich zu anderen Baustoffen macht Holz eine gute Figur, so ist Holz außerordentlich belastbar. Es trägt im Verhältnis zu seinem Gewicht 14-mal so viel wie Stahl.

Holz ist ein „warmer“ Baustoff und sorgt durch seine Fähigkeit, die Raumluftfeuchte positiv beeinflussen zu können, für ein gesundes Wohnklima und eine hohe Wohnqualität.

Gestaltungsmöglichkeiten sind beim Holzbau fast unbegrenzt. So können z.B. eine geputzte oder sogar eine geklinkerte Fassade erstellt werden. Natürlich gibt es auch moderne Plattenfassaden in vielen Farbvariationen und selbstverständlichen die verschiedenen Holzfassaden, modern farbig gestaltet oder zur Vergrauung auch roh belassen.

Die Zimmerei Barnstorf-Brandes ist mittlerweile seit geraumer Zeit in unserer Region dafür bekannt, mit seinem aufgeschlossenen Team die verschiedensten, individuell geplanten Wohnhäuser in Holzbauweise zu erstellen.

Viele Beispiele von diesen sehr eigenen und schönen Häusern sind hier in der Gegend zu besichtigen.

Auch an der Nord- oder Ostsee, in Hamburg oder bei Berlin, sowie in Südfrankreich oder auf Sardinien sind schon sehr individuelle Holzhäuser von Fa. Barnstorf-Brandes gebaut worden.

 

Sommerlicher Wärmeschutz in Dachgeschossen

 

Der Überhitzung von Räumen im Dachgeschoss vorzubeugen ist das wesentliche Ziel des sommerlichen Wärmeschutzes. Dabei geht es darum, ein behagliches Innenraumklima während der Sommermonate sicherzustellen.

 

In der Bauphysik wird der verzögerte Temperaturdurchgang von der Außenfläche eines Bauteils bis zu seiner Innenfläche als Phasenverschiebung bezeichnet. Dieser Vorgang kommt dem Raumklima zugute: So erreichen zum Beispiel im Sommer die maximalen Außentemperaturen die Innenseite der Dachverkleidung zeitversetzt, also erst in den kühlen Nachtstunden. Das aufgeheizte Bauteil kann dann durch Lüftung wieder abgekühlt werden. Um eine solche Phasenverschiebung zu unterstützen, sind Baustoffe geeignet, die über eine niedrige Temperaturleitfähigkeit verfügen, wie z.B. Holzwerkstoffe und Zellulosedämmung.

Bei Dachsanierungen oder geplantem Ausbau eines ungenutzten Dachgeschosses sollte neben den wichtigen Wärmedämmwerten für den Winter auch an den Wärmeschutz und die Vermeidung einer Aufheizung der Wohnräume unter dem Dach gedacht werden.

Auf dem Gebiet der Umsetzung dieser wichtigen Kriterien im Dachsanierungsbereich hat die Fa. Barnstorf-Brandes eine langjährige Erfahrung vorzuweisen.

Das Thema sommerlicher Wärmeschutz war für uns schon ein wichtiges Thema als andere nur Dachdämmungen gegen entweichende Wärme im Winter montiert haben.

Mit natürlichen Baustoffen wie flexiblen Holzwollmatten oder eingeblasener Zellulosedämmung zwischen den Sparren erreicht die Fa. Barnstorf-Brandes schon seit langem einen hervorragenden sommerlichen Wärmeschutz im Dachsanierungsbereich.

Den Abschluss beim Unterdach erreichen sie dann noch mit einer wasserabweisenden Holzweichfaserplatte unter der Ziegelbedachung.

Auch bei schon ausgebauten Dachgeschossen mit oft fehlenden inneren Dampfbremsen hat Fa. Barnstorf-Brandes mit einem Dämmsystem eines Herstellers in Holzweichfaserplatten in Kombination mit einer auf den Sparren sitzenden Spezialfolie sehr viel Erfahrung.

Wichtig ist immer eine genaue Betrachtung der gegebenen Ausgangssituation eines energetisch zu sanierenden Dachgeschosses. Dazu gehört sehr viel Erfahrung und ein fundiertes Fachwissen im bauphysikalischen Bereich.

Diese Voraussetzungen hat die Fa. Barnstorf-Brandes mit seinen gut ausgebildeten Mitarbeitern seit Jahren beim richtigen Ausbau von Dachgeschossen unter Beweis stellen können.

Man kann sehr viel falsch machen und hat dann mit einem günstigen, aber im Bereich richtiger Wärmeschutz für Winter und Sommer unerfahrenem Anbieter schnell aufs falsche Pferd gesetzt. Fehler in diesem komplexen Bereich können später bei eventuell nötiger Sanierung ein teurer Spaß werden. Also entscheiden Sie sich richtig.